Öffentlicher Raum

Architektur

Kennenlernen von Qualitäten von öffentlichen Räumen anhand von guten gebauten Beispielen mit Ortsbesichtigung.

Schüler in der Diskussion
  • Schulart und Klassenstufe: Gymnasium, Klasse 12/3 Grundkurs
  • Bildungsplan: Klasse 12/3 Grundkurs
  • Projektname: Öffentlicher Raum
  • Architekt/in: Martin Bächle und Petra Schmidt
  • Lehrer/in: Norman Plaga
  • Schule und Klasse: Alexander von Humboldt-Gymnasium Konstanz 19 Schüler/innen
  • Projektbeschreibung: Gemeinsamer Versuch mit den Schüler/innen der Begriffsdefinition durch Sammeln von eigenen Gefühlen und Gedanken über gebaute öffentliche Räume. Öffentliche Räume sind nicht ausschließlich Gebäude der Funktion, sondern gesellschaftliche Beiträge. Sie wirken auf uns, sie können anregend und ordnend sein.
  • Zeitlicher Umfang: 16 Schulstunden
  • Ziele: Kennenlernen von Qualitäten an öffentlichen Räumen anhand von guten gebauten Beispielen mit Ortsbesichtigung. Aufgabenstellung: Mit Hilfe von übersichtlichen Planunterlagen eines bekannten Gebäudes werden in Gruppenarbeit, Maße, Raumbezeichnung, Raumgefüge, Proportionen der Fassade etc. erforscht. Modelle und Besichtigung vor Ort sind dabei sehr hilfreich. Die Umbau bzw. Veränderungsgeschichte eines Gebäudes kann hierbei ein sehr interessantes Lernobjekt sein. Z.B. Sparkasse Bodensee ehemals Reichshauptgebäude.
  • Unterrichtsergebnis: Erlermte Qualitäten werden am eigenen Schulgebäude in Gruppenarbeit eingebracht, das vorhandene Raumgefüge bewertet und durch Aufgabenstellung verändert bzw. erweitert. Mit Hilfe von selbst erarbeiteten Zeichnungen und Modellen, die Ergebnisse präsentiert. Ganz unterschiedlich, vom Wusch ungestörter Konzentration bis zum völligen "öffnen" der Räume zeichneten sich die Arbeiten aus. Das Erlernte wurde direkt auf die eigenen Räumlichkeiten übertragen und bildete spannende Auseinandersetzungen und Wahrnehmungserweiterungen für den eigenen öffentlichen Raum "Schule".

    1+2 Stunde: Einführung: Warum Öffentlichkeitsarbeit der ArchitektInnen an den Schulen?
    Ziel: Interesse wecken, Beurteilungsvermögen schulen, Wahrnehmungen sensibilisieren
    Wahrnehmung/Prinzipien (Vortrag 20Min.)
    Chronik der Baugeschichte (Vortrag 20Min.)


    3+4 Stunde: Sparkasse Bodensee
    Kennenlernen eines bekannten Gebäudes mit Besichtigung vor Ort, seiner Bau- bzw. Lebensgeschichte. Übung anhand von Grundrissen, Schnitten unterschiedlicher Umbauphasen, Kennenlernen von Proportionen Fassade und Raum. Kennenlernen der Handwerkszeuge der ArchitektInnen, Modell, Stift und Papier, konstruktive Details

    5+6 Stunde: Auswertung der Übung, Ausgabe Stegreifübung (Schulumbau Humbold-Gymnasium)
    Kennenlernen von verschiedenen Schulhaustypologien, Einarbeitung in das bestehende räumliche Gefüge. Entwerfen am eigenen Schulgebäude, Auseinandersetzung mit Proportionen, Maßstab, Lage etc., Inventar.

    7+8 Stunde: Entwerfen und Modellbau

    9+10 Stunde: Entwerfen und Modellbau

    11+12 Stunde: Entwerfen und Modellbau

    13+14 Stunde: Präsentation Entwurf anhand von Zeichnungen, Collagen und Modellen, Vorbereitung der Ausstellung für das 100-jährige Jubiläum

Projektbeschreibung als pdf-Datei

01.02.2011

Ihre Ansprechpartnerin in der Landesgeschäftsstelle

Claudia Knodel

Claudia Knodel
Architektur und Medien
Tel: 0711 / 2196-151
Fax: 0711 / 2196-101
knodel spamgeschützt @ spamgeschützt akbw.de

Architektur macht Schule


Überblick über die Initiative der Architektenkammer Baden-Württemberg

mehr