Umgestaltung im Selbstbau

Architektur

Eine Weltreise mit dem Roten Zug: Beteiligung bei der Umgestaltung des Spielplatzes in der Rotweganlage

  • Schulart und Klassenstufe:
    Realschule in Stuttgart-Rot
    Klasse 9
  • Bildungsplan, Idee: Einbindung der Schüler in ein Stadtteilprojekt
    Vermittlung in welchen Schritten Planung abläuft, wer eingebunden werden muss und welche Faktoren zu berücksichtigen sind. Aktive Beteiligung der Schüler am Bau des Spielplatzes
  • Projektname: Eine Weltreise mit dem Roten Zug
  • Architekt/in:
    Claudia Peschen, Landschaftsarchitektin
    Organisation und Anleitung der Baumaßnahmen
  • Schule und Klasse: Rilkerealschule, 9b unter Beteiligung weiterer Schulen und Kindertagesstätten
  • Lehrer: Herr Maier
  • Projektbeschreibung: Projekt: Sanierung eines öffentlichen Spielplatzes
    Im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“
  • Zeitlicher Umfang: 2004: Planung des Spielplatzes, Büro Schäfer, mit Beteiligung der Akteure der sozialen Stadt Rot
    Beginn der Baumaßnahmen durch die beauftragte Landschaftsbaufirma
    2005: Bau mit Kindern und Jugendlichen eine Woche
  • Ziele: Ideen und Wünsche der Schüler zum Thema „Weltreise mit dem Roten Zug“ in die Umgestaltung einbinden
    Vermitteln wie eine Planung zeitlich und inhaltlich abläuft, was hierbei berücksichtigt werden muss
    Umgestaltung im Selbstbau: Kennenlernen von Material und dessen Verwendung
    Vernetzung der Schule und Schüler im Stadtteil fördern
  • Aufgabenstellung: Die Schüler sollen ihre Ideen zum Spielplatz aktiv in die Bauphase einbringen. Sie befassen sich mit dem Thema der unterschiedlichen Nationen im Stadtteil im Kunstunterricht, wählen in der Klasse die besten Ideen aus und setzen diese in den Bautagen praktisch um.
  • Material und Werkzeug: Planung: Material für Zeichnungen
    Bau: Material gem. den Baumaßnahmen, beschafft vom zuständigen Gartenbauamt
  • Einstieg/Transfer: Einstieg über Input zum Thema Spielplatzumgestaltung und dem Wunsch, die Ideen der Schüler sichtbar werden zu lassen.
    Transfer: Partizipation in Planung und Bau ist in allen Schulformen und Klassenstufen möglich. Umfang der Maßnahmen hängt vom finanziellen und zeitlichen Budget ab. Auch kleine Maßnahmen haben die positiven Ergebnisse, die unten aufgeführt sind.
  • Hinweise/Feedback: Die Beteiligung aller führte zu einer starken Identifikation der Schüler mit dem Spielplatz, das Klima und der Zusammenhalt in der Klasse konnte durch die Erfahrung des „miteinander Bauens“ gestärkt werden. Die Vernetzung der Schule im Stadtteil und die positive Sicht auf die Jugendlichen wurden befördert.

Dokumentation zum Download

20.01.2011