Die Baukultur einer Gesellschaft erschöpft sich nämlich nicht in spektakulären Großbauten, die bereits vom Spatenstich oder – moderner – vom Baggerbiss an Aufmerksamkeit erfahren. Sie erweist sich gerade bei der Gestaltung von Bauten für das alltägliche Leben.
Unterstützt durch die Schirmherrschaft des Landrats oder durch den Oberbürgermeister/die Oberbürgermeisterin gelingt es uns, dass über Alltagsarchitektur vom gelungenen Anbau eines Wohnhauses über die Gestaltung von Verkehrskreiseln bis zum beispielgebenden Gewerbebau in der Presse berichtet wird. Jungen Kolleginnen und Kollegen bieten die Auszeichnungsverfahren die Chance, durch prämierte Objekte bekannt zu werden und sich zu etablieren.
Doch bevor die Auszeichnungen vergeben werden können, sind wir insbesondere bei der Durchführung auf die Unterstützung der Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen angewiesen. Nur eine sorgfältig vorbereitete und gestaltete Einreichung erlaubt es der Jury, sich ein Bild vom Objekt zu machen.
Die Auszeichnungsvefahren werden in der Regel im Frühjahr und im Sommer eines Jahres ausgelobt, ca. zwei Monate vor der Jurysitzung. Die Bekanntgabe erfolgt im Deutschen Architektenblatt, Regionalteil Baden-Württemberg, im Internet auf unserer Homepage und in der örtlichen Presse. Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und aktuellen Terminen sind der jeweiligen Auslobungsbroschüre zu entnehmen, die bei dem entsprechenden Kammerbezirk oder in der Landesgeschäftsstelle abgerufen werden können. Die Mitglieder der Kammergruppen, in deren Land- oder Stadtkreis das Verfahren stattfindet, erhalten die Ausschreibungsbroschüre direkt von ihrem Bezirk zugesandt.
Die Auszeichnungsverfahren zeigen leider immer wieder, dass die Darstellung der eingereichten Objekte für die Beurteilung der Jury bisweilen leider nicht so beispielhaft ist. So fand z.B. eine Jury vor kurzem ein in die engere Wahl genommenes Objekt nicht, weil eine falsche Adresse angegeben war. Um in künftigen Verfahren solche Fehler zu vermeiden, geben wir an dieser Stelle einige Tipps, die Sie wie eine Checkliste nutzen können:
Wir möchten den Aufwand der Einreichung für Sie so gering wie möglich halten. Deshalb reicht ein Karton, auf dem Sie Ihre Präsentation aufziehen. Sie sind in Ihrer Gestaltung frei, nur die maximale Größe von 84 x 84 cm darf nicht überschritten werden.
Erst später - im Falle einer Auszeichnung - wenn die ausgezeichneten Objekte in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden, ist eine Ausstellungstafel zu gestalten, die Sie von uns bekommen. Dieser Tafel mit einheitlicher Kopfzeile liegen Gestaltungsrichtlinien zugrunde, die Sie gerne vorab auf Anfrage erhalten, wenn Sie Ihr Layout dem Gestaltungsraster schon bei der Einreichung anpassen möchten.
Der Aufbau orientiert sich am Grundraster. Die linke Spalte bleibt frei (bis auf kleine Bilder oder Bilderläuterungen). Texte werden als linksbündiger Flattersatz gesetzt, ein- oder zweispaltig.
Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg.

Carmen Mundorff
Architektur und Medien
Tel: 0711 / 2196-140
Fax: 0711 / 2196-201
mundorff@akbw.de

Jutta Ellwanger
Architektur und Medien
Tel: 0711 / 2196-142
Fax: 0711 / 2196-201
ellwanger@akbw.de

Dr. Marc Hirschfell
Architektur und Medien
Tel: 0711 / 2196-117
Fax: 0711 / 2196-201
hirschfell@akbw.de