Den Vorgaben der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) entsprechend, muss die EnEV 2012 fortgeschrieben werden. Ob eine weitere Verschärfung des Anforderungsniveaus zur EnEV 09 kommt ist, noch nicht sicher. Will man jedoch die Zielvorgabe der EPBD, das „Niedrigstenergiehaus“ für neue Gebäude erreichen, wird man an einer Anhebung des Niveaus nicht vorbeikommen.
Die größte nationale Energieressource ist das „Einsparen“ von Energie. Dies sind die Zukunftsaufgaben und das wesentliche Auftragspotential für qualifizierte Architekten.
Als Ausweistypen werden nach wie vor der Verbrauchs- bzw. der Bedarfsausweise möglich sein. Eine besondere Aufgabe kommt in dem Zusammenhang auf den Berater zu, der verdeutlichen muss, dass nur der Bedarfsausweis eine umfassende Gebäudeanalyse für die Immobilie darstellt. Nur dieser Ausweistyp ermöglicht es, ein Konzept für das Gebäude zu erarbeiten, das es Eigentümern, Nutzern und sonstigen Beteiligten (z.B. Banken) ermöglicht, das Gebäude langfristig zu beurteilen.
Architekten sollten diese Leistung anbieten, weil die energetische Qualität eines Gebäudes beim Entwurf beginnt, in der Ausführungsplanung dargestellt und mit der Bauausführung umgesetzt werden muss.
Das Seminar geht explizit auf die unterschiedlichen Ausweistypen ein und erläutert:
| Teilnahmebeitrag |
275,00 € / 195,00 € für Kammermitglieder
AiP/SiP-Gutscheine werden angerechnet |
| Veranstaltungsort |
Architekturschaufenster Waldstr. 8 76133 Karlsruhe |

Heike Fuss
Institut Fortbildung Bau
Tel: 0711 / 248386-310
Fax: 0711 / 248386-324
fuss@ifbau.de

Sabine Kohn
Institut Fortbildung Bau
Tel: 0711 / 248386-333
Fax: 0711 / 248386-325
kohn@ifbau.de