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Er freute sich, dass das neue Kammerjahresthema Kooperationsmöglichkeiten mit seinem Institut schaffe, denn „Architekturkommunikation ist wichtig“. Seiner Meinung nach ist die Schnittstellenkommunikation das Kernproblem bei der Architekturvermittlung, weil die Gesprächspartner unterschiedliche Weltansichten haben. Damit sehr früh anzufangen, sei ratsam. Doch zeige sich, dass die Vielzahl der Architekturprojekte in den Schulen sehr aufwendig sei, ingesamt nur einen kleinen Teil der Schülerschaft erreiche und sich oft nach kurzer Zeit Frustration bei den Akteuren einstelle. Dies könne man durch Professionalisierung optimieren: zum Beispiel, indem sich die Länderkammern noch stärker vernetzen, Architekten und Stadtplaner bei der Erstellung von Unterrichtsmaterialien und bei Lehrerfortbildungen mitwirken. Außerdem bezeichnete Rambow didaktische Forschungen als wünschenswert. Architektur ist ein Querschnittsthema, an das sich viel andocken lasse. Jedoch bestünde auch die Gefahr sich zu verzetteln. "Architektur in die Schulen zu bringen, ist originäre berufsständische Arbeit", so der Architekturpsychologe, doch es gelte die Kräfte zu bündeln, Verbündete zu suchen und Entscheider frühzeitig einzubinden.
» Carmen Mundorff |




