Preisträger der Landesinitiative 2009/2010

Service
Dorfgasthaus „bolando“ in Bollschweil von Architekturbüro Peter Gißler, Bollschweil und Innenarchitekturbüro pg planbüro-Peter Gässler, Bollschweil (Sonderpreis)

Vielfältig | Lebendig | Zukunftsfähig

Eine Rekordzahl von 190 Projekten war zur landesweiten Initiative „Bauen und Wohnen im Bestand – Vielfältig | Lebendig | Zukunftsfähig“ eingereicht worden, die die Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg - vertreten durch das Wirtschaftsministerium sowie das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz - ausgelobt hatten.

Sanierungsgebiet Albert-Schweizer-Straße/Fröbelstraße in Lahr von Baumschlager Eberle, GJL Architekten, Vogt Landschaftsarchitekten und faktor gruen (Preis)

Die Jury unter Vorsitz von Architekt Dieter Ben Kauffmann vergab 15 Preise, Anerkennungen und Sonderpreise, auf die das Preisgeld von 50.000 Euro aufgeteilt wurde. Auf dem Städtebaukongress in Karlsruhe werden am 9. November die Auszeichnungen übergeben. Zu diesem Anlass wird auch die Dokumentation der Ergebnisse vorgestellt.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen Matthias Lechner sah im Wettbewerbsergebnis eindrucksvoll bestätigt, dass das zukünftige Bauen und Wohnen ganz wesentlich von der Modernisierung, Umnutzung und Ergänzung vorhandener Bauten bestimmt sein wird. Der Wohnungsbau solle mehr als bisher städtebaulich eingebundene, mit guter Infrastruktur ausgestattete Bestandsgebiete, Ergänzungsflächen und Baulücken berücksichtigen.

Zweihaus in Stuttgart von naumann architekten (Preis)

Wirtschaftsminister Ernst Pfister hob zur Bekanntgabe der Ergebnisse besonders die Eigeninitiative vieler Teilnehmer hervor: „Es ist eindrucksvoll zu sehen, mit welch hohem Einsatz, auch finanziellem Engagement, Bauherren und Bauherrengemeinschaften sich intensiv - und kreativ - um eine zukunftsfähige Entwicklung des Bestands bemühen. Dies ist von entscheidender Bedeutung für die Vitalität unserer Innenstädte, Ortskerne und Zentren. Und es zeigt eine hohe Identifikationsbereitschaft mit den historisch gewachsenen Städten und Gemeinden und ist eine gute Basis für eine hohe Wohnzufriedenheit.“

Die acht Preise wurden folgenden Projekten verliehen:

Stadtregal in Ulm von Rapp Architekten & Braunger Wörtz Architekten und Schmid & Rauh Landschaftsarchitekten (Preis)
  • Sanierungsgebiet Rötenberg in Aalen von AI+P Architekten, Ingenieure und Partner GmbH
  • Stadtteilzentrum Pliensauvorstadt in Esslingen von URBA Architektenpartnerschaft Keinath und Dr. Dietl
  • Zweihaus in Stuttgart von naumann.architektur
  • Stadtregal in Ulm von Rapp Architekten & Braunger Wörtz Architekten und Schmid & Rauh Landschaftsarchitekten
  • Minimal-Energie-Haus in Ellwangen von Architekturbüro Helmle
  • Sanierungsgebiet Albert-Schweizer-Straße/Fröbelstraße in Lahr von Baumschlager Eberle, GJL Architekten/Günter Teilan, Vogt
  • Landschaftsarchitekten/faktor gruen Landschaftsarchitekten
  • Einzeldenkmale Schönaugasse in Bad Säckingen von Architekturbüro Haus
  • Umbau eines Bauernhofs zum Jugend- und Kulturzentrum mit Mediothek in Boxberg
  • Erhalt und Sanierung der Lohfeldsiedlung in Karlsruhe von a3architekten
  • Wohnen und Einkehren im Waldhorn in Heimsheim ohne Planernennung

Vier Anerkennungen gingen an:

Wohnen und Arbeiten „Im Grün“ in Freiburg von Harter + Kanzler (Anerkennung)
  • Wohnen und Arbeiten „Im Grün“ in Freiburg von Harter + Kanzler
  • Kraus Altklinikum Samariter in Heidelberg von Hartmann & Hauss
  • Erhalt und Sanierung der Lohfeldsiedlung in Karlsruhe von a3architekten
  • Wohnen und Einkehren im Waldhorn in Heimsheim ohne Planernennung

Zwei Sonderpreise des Wirtschaftsministeriums wurde vergeben an:

  • Erneuerung des Köngener Schlosses von weinbrenner.single.arabzadeh
  • Dorfgasthaus „bolando“ in Bollschweil von Architekturbüro Peter Gißler, Bollschweil und Innenarchitekturbüro pg planbüro - Peter Gässler, Bollschweil

Der Sonderpreis des Ministeriums für Ländlichen Raum ging paritätisch an:

  • Ortsteilentwicklung Geislingen gemeinsam mit der dortigen Sanierung des Alten Rathauses und der Sanierung des Alten Schulhauses ohne Planernennung
27.01.2011

Ihre Ansprechpartner in der Landesgeschäftsstelle:

Martina Kirsch

Martina Kirsch
Architektur und Medien
Tel: 0711 / 2196-141
Fax: 0711 / 2196-101
kirsch spamgeschützt @ spamgeschützt akbw.de

Jochen Stoiber

Jochen Stoiber
Architektur und Medien
Tel: 0711 / 2196-148
Fax: 0711 / 2196-101
stoiber spamgeschützt @ spamgeschützt akbw.de

Vielfältig | Lebendig | Zukunftsfähig


Die Broschüre zur Landesinitiatve2009/2010 Bauen und Wohnen im Bestand

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