| Hier sieht die Architektenkammer Baden-Württemberg großen Nachholbedarf. Denn Energieeffizienz und Gestaltungsanspruch liegen bei der Altbaumodernisierung nach wie vor weit auseinander. Der Sachverstand von Architekten wird gerne außen vor gelassen, Verunstaltungen von Gebäuden im äußeren Erscheinungsbild und unsinnige Veränderungen im Inneren der Gebäude, sind die Folge. |
| Beteiligung der Architekten am Energie-Spar-Check |
| Mit Öffnung des Förderprogramms für Architekten und Ingenieure bietet das Umweltministerium den Hauseigentümern nunmehr die Möglichkeit, mit sachkundigen Planern in Kontakt zu treten. Für die Architektenschaft steht mit dem Energie-Spar-Check ein weiteres Akquise-Instrument auf dem Markt des energiesparenden Planens und Bauens zur Verfügung. |
| Qualifikation |
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Die Voraussetzungen für die Aufnahme von Architekten in die Liste der Energie-Spar-Check-Berater wurden vom Umweltministerium wie folgt festgelegt: ein Architekturstudium der Fachrichtung Hochbau oder Innenarchitektur und eine vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) anerkannte Weiterbildungsmaßnahme für das Förderprogramm "Vor-Ort-Beratung" (wie z.B. der Lehrgang Energetische Gebäudesanierung des Instituts Fortbildung Bau gGmbH) oder die Qualifikation als Gebäudeenergieberater im Handwerk oder die Anerkennung als Berater des BAFA-Förderprogramms "Vor-Ort-Beratung" (Eintragung in der BAFA-Beraterliste) |
| Organisation und Ablauf |
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Die Prüfung der Qualifikation obliegt nach Vorgabe des Umweltministeriums der Architektenkammer. Den Nachweis über ihre Qualifikation senden Architekten also direkt an die Architektenkammer Baden-Württemberg Architektur und Technik Danneckerstr. 54 70182 Stuttgart Die Liste der Energie-Spar-Check-Berater führt der Baden-Württembergische Handwerkstag. Die Eintragung in die Liste nimmt auf Antrag der Architektenkammer der Baden-Württembergische Handwerkstag vor. Als Abrechnungsstelle fungiert nach Vorgabe des Umweltministeriums die Architektenkammer. Den Beratungszuschuss beantragen Architekten also bei der Architektenkammer. Dort sind auch die für die Durchführung des EnergieSparChecks erforderlichen Formulare erhältlich. |
| Software |
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Gemäß den vertraglichen Regelungen zwischen dem Umweltministerium und dem Baden-Württembergischen Handwerkstag e.V., wird der Energie-Spar-Check unter Einsatz geeigneter EDV-Programme, die die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung und die vom technischen Arbeitskreis festgelegten Vorgaben berücksichtigen, durchgeführt. Die Erfüllung der genannten Voraussetzungen wurden bislang von folgenden Software-Herstellern nachgewiesen: - Hottgenroth Software - Energieberater Professional - ennovatis Energiemanagament-systeme - ennovatis enev |
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Katja Glücker
» Architektenkammer Baden-Württemberg |



