Baukultur Schwäbische Alb

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Zusammen mit dem Vorsitzenden des Kammerbezirks Tübingen, Prof. Winfried Engels,  und dem Tübinger Regierungspräsident Hermann Strampfer zeichnete Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur, am 25. Juli 2013 in Tübingen die Preisträger im Rahmen des Auszeichnungsverfahrens Baukultur Schwäbische Alb aus.

"Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie wichtig für unsere gebaute Umwelt Qualität auch und besonders bei den unzähligen alltäglichen Bauaufgaben ist, und dass sich auf der Schwäbischen Alb in vielfältiger Weise zeitgemäße Architektur mit regionaler Identität verbunden hat. Ich wünsche mir, dass diese beispielhaften Projekte sowohl anregend auf öffentliche und private Bauherren wirken, als auch die Auseinandersetzung mit der Baukultur in unserem Land weiter befördern", führte der Minister bei der Preisverleihung aus. 

Nachdem über 120 Projekte in den Bereichen Städtebau und Siedlungsentwicklung, öffentliche Einrichtungen, Tourismus und Infrastruktur, Landwirtschaft und Landschaftspflege, Gewerbe und Industrie sowie privates Wohnen im vergangenen Herbst im Rahmen des Auszeichnungsverfahrens Baukultur Schwäbische Alb eingereicht wurden, hat die Endjury am 22. März 2013 36 beispielhafte Projekte bestimmt, deren Bauherren und Planer in einer feierlichen Veranstaltung im Sparkassen Carré in Tübingen mit einer Plakette und Urkunde ausgezeichnet wurden. 

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch eine Ausstellung zur Baukulturinitiative Schwäbische Alb eröffnet, mit der das Anliegen und die ausgezeichneten Projekte der Öffentlichkeit vermittelt werden sollen und die nach den Sommerferien auf „Wanderschaft“ auf der Schwäbischen Alb gehen wird. 

"Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, diese 36 Beispiele für qualitätvolles Bauen, anschaulich und informativ so darzustellen, dass sie über eine Wanderausstellung einem interessierten Publikum im Herzen ihres regionalen Ursprungs über die gesamte Schwäbische Alb hinweg in den kommenden Monaten gezeigt werden kann", bemerkte Hermann Strampfer bei der Begrüßung der geladenen Gäste. 

Die Wanderausstellung Baukultur Schwäbische Alb kann ab Mitte September diesen Jahres im Regierungspräsidium Tübingen bei Frau Gaiser, Referat Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Raumordnung, Baurecht, Denkmalschutz, (Konrad-Adenauer-Straße 20, D-72072 Tübingen), Tel.: 07071/757-3158, Mail: Daniela.Gaiser spamgeschützt @ spamgeschützt rpt.bwl.de angefragt und gebucht werden können. 

Zur Preisverleihung ist eine Dokumentation "Baukultur Schwäbische Alb" erschienen.

Hintergrund

Die Jury bestand aus Architekten, Fachjournalisten und Fachleuten von Verbänden und Behörden. Kriterien für einen Erfolg im Auszeichnungsverfahren Baukultur Schwäbische Alb waren: 

  • Standorttypische Lösungen in zeitgemäßer Architektur für Landschaft und Siedlungsstruktur
  • Die funktionsbegründende Gestaltung nach heutigen Nutzungsbedingungen
  • Energie- und ressourcenbewusste Konzepte und Ausführungen
  • Die Beachtung regionaltypischer Materialien und Handwerkskunst
  • Der Einsatz innovativer und intelligenter Techniken
  • Die kulturelle Identität in zeitgemäßer Transformation

Die prämierten Gebäude sind:

In der Kategorie Städtbau und Siedlungsentwicklung: 

  • Die Neue Ortsmitte Ringingen 
  • Der Bürgerturmplatz und die Marktstr. Albstadt 
  • Die Außenanlage ehe. Pfarrscheuer /Umbau in ein Krippenmuseum Oberstadion 
  • Wohn- und Geschäftshaus Gammertingen 

In der Kategorie Öffentlich Einrichtungen: 

  • Der Umbau und die Sanierung Schloßmühle Bad Urach 
  • Das Baudenkmalensemble Dorfgemeinschaftshaus "Bindhof" Metzingen 
  • Die Sanierung des Kapuzienerklosters Riedlingen 
  • Die Georg-Goldstein-Schule Bad Urach 
  • Die Schillerhalle in Dettingen a.d.E. 
  • Das Biosphärenzentrum Schwäb. Alb Münsingen 
  • Die Sanierung der Klosteranlage Heiligkreuztal 
  • Der Neubau Neuapostolische Kirche Sonnenbühl 
  • Die Erweiterung Waldschulheim Hayingen-Indelhausen 

In der Kategorie Tourismus und Infrastruktur: 

  • Das Hotel Braumanufaktur Speidel Hohenstein Ödenwaldstetten 
  • Das Bootshaus mit Café und Restaurant Sigmaringen 
  • Das Freizeitgelände Gammertingen 
  • Der Ausbau des Stallgebäudes Hofgut Maisenburg in Hayingen 
  • Waldcafé Pfullingen 

In der Kategorie Landwirtschaft und Landwirtschaftspflege: 

  • Der Neubau Reithalle Offenhausen 
  • Neubau Lehrgangsstall in Marbach 

In der Kategorie Gewerbe und Industrie: 

  • Die Volksbank Hauptstellengebäude Bad Urach 
  • Der Neubau des Bürogebäudes Engstlatt-Balingen 
  • Der Neubau eines Bürogebäudes Blaustein-Dietingen 
  • Das Wohn- und Geschäftshaus Reutlingen 
  • Die Neuordnung Wasserwerk in Bärenthal-Meßstetten 
  • Das Bürogebäude mit Lehrwerkstätten Hettingen 
  • Die Sanierung und Erweiterung Outlet Metzingen 
  • Der Neubau Büroturm an bestehende Werkhalle Kusterdingen 

In der Kategorie Wohnen: 

  • Das Studentenwohnheim Albstadt-Ebingen 
  • Das Haus Ayen in Öschingen 
  • Das Sonnenhaus Hechingen-Boll 
  • Das Wohnhaus Weiss Laichingen-Feldstetten 
  • Die zwei neue Bürgerhäuser am Weinhof Ulm 
  • Die Energetische Sanierung des Einfamilienhaus Glück Kleinengstingen 
  • Die Instandsetzung und Sanierung der Platzgasse 13 in Ulm 
  • Das Projekt 2/3 Haus S Kusterdingen-Immenhausen 

 

Weitere Informationen zu dem Auszeichnungsverfahren finden sich auf folgenden Homepages: 

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg / Baukultur Schwäbische Alb

04.02.2014