Schülerpraktikum im Architekturbüro

Architektur

Der baden-württembergische Bildungsplan sieht Module für die Berufsorientierung vor: Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, ein Praktikum in einem Betrieb zu absolvieren. Viele möchten gern in ein Architekturbüro. Dort einen Platz zu finden, ist aber nicht leicht. Denn oft fürchten die Inhaber den zusätzlichen Aufwand oder sie wissen nicht, wie sich das Praktikum sinnvoll aufziehen lässt.

Klar, Praktikanten machen Arbeit, aber sie bereichern auch. So kann ihr jugendlicher Blick alte Gewohnheiten in neuem Licht erscheinen lassen. Vor allem aber scheint es wichtig - gerade auch vor dem Hintergrund rückgängiger Studierendenzahlen - den Nachwuchs zu fördern und ihm ein realistisches Berufsbild zu vermitteln. Ziel sollte sein, die geeignetsten Talente zu gewinnen. Das käme nicht nur dem leergefegte Arbeitsmarkt zugute, sondern langfristig auch der qualitätvollen Gestaltung unserer Umwelt.

Um die Architekturbüros zu unterstützen, stellen wir eine Idee für die Durchführung des Praktikums zur Verfügung: Anhand einer fiktiven Bauaufgabe, ein Würfel als Studentenbude, lassen sich die neun Leistungsphasen spielerisch kennenlernen. Die Anleitung umfasst Arbeitsziele und Ablaufplan, notwendige Materialien und durchschnittlichen Betreuungsaufwand. Entstanden ist sie nach einer Idee von Karin M. Storch.

www.akbw.de/download/SchuelerpraktikumAmS.pdf.

Darüber hinaus steht für Kammermitglieder, die den berufsorientierenden Unterricht unterstützen möchten, fertiges Vortragsmaterial zum Abruf bereit:

Claudia Knodel / 17.01.2018