Ideenwettbewerb für AiP/SiP

Architektur
Beim Kolloquium wurden nicht nur Fragen beantwortet. Die Teilnehmenden konnten bei kühlen Getränken entspannt ins Gespräch kommen. Foto: eppleholding.de

Die Heidelberger Epple-Unternehmensgruppe lobt seit Jahren Wettbewerbe aus, welche ausschließlich auf AiP/SiP zugeschnitten sind. In diesem Jahr gibt es einen "Ideenwettbewerb zur Schaffung von nachhaltigem und preiswertem Wohnraum" in Stuttgart-Nord. Er ist mit 30.000 Euro dotiert. Ziel des Wettbewerbs ist es, neue Ideen aus Sicht junger Architektinnen, Innenarchitekten, Stadtplanerinnen und Landschaftsarchitekten zu finden, wie Wohnungsbau in Zukunft nachhaltig und vor allem preisgünstig gestaltet werden kann. Dabei sollen die Themen Verdichtung und Qualität ausdrücklich nicht als Gegensätze begriffen werden. Innovative Nachbarschaftskonzepte, effektive Raumnutzung sowie soziale Perspektiven mit den Mitteln des Städte- und Wohnungsbaus der Zukunft punkten bei diesem Wettbewerb. Eine Teilnahme ist bis zum 12. September, 16 Uhr möglich.

Die erste Stufe des Wettbewerbs hat bereits begonnen: Die Information der Teilnehmenden über die Bedingungen in Form eines Impulsvortrags, einer Ortsbesichtigung und eines Kolloquiums. Am 16. Mai kamen alle gegen 16 Uhr zusammen. Man traf sich vor Ort in einem denkmalgeschützten ehemaligen Uni-Gebäude in der Wiederholdstraße 15, wo sich die Akteure vorstellten. Betreut wurden die Wettbewerbsteilnehmer von der Epple Projekt GmbH in Kooperation mit der Atrium Projektmanagement GmbH, die kostenlos die Wettbewerbsunterlagen bereitstellt. Im anschließenden Impulsvortrag berichtete Herr Fuchs von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) über aktuelle Themen rund um Klimawandel und nachhaltiges Bauen.

Im Anschluss gab es einen Rundgang auf dem Planungsgelände bei bestem Sommerwetter. In lockerer, aufgeschlossener Runde wurden Fragen beantwortet und Input vermittelt. Danach wurde in der Gruppe und mit gekühlten Getränken das Rückfragenprotokoll aufgestellt, welches später beantwortet wurde. Einfacher geht's nicht. Man sieht also, dass es nicht schwer ist, einen für Absolventen attraktiven Wettbewerb zu organisieren.

Es sei kurz erwähnt, dass zu dem Kolloquium nur zehn AiP/SiP erschienen waren. Eine äußerst geringe Resonanz für einen Ideenwettbewerb, welcher für ganz Baden-Württemberg gilt. Warum dies so ist, sollte auf jeden Fall herausgefunden werden, um hier bei zukünftigen Wettbewerben eine höhere Teilnehmerzahl zu erzielen.

Auch wenn die erste Informationsrunde schon gelaufen ist, noch ist es nicht zu spät! Alle AiP/SiP im Land können zeigen, dass ein Wettbewerbsangebot an sie durchaus seine Berechtigung hat. Da es keinen Anmeldeschluss gibt, sondern nur den Abgabetermin am 12. September um 16 Uhr, möchten wir, die ProjektgruppeAiP/SiP, euch an dieser Stelle zum Mitmachen motivieren: Frische Ideen gibt es nie genug und jammern zählt nicht! Viel Erfolg wünscht euch die Projektgruppe AiP/SiP.

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Annika André / 21.07.2017