KONZEPT
Arbeitshefte für zeitgemäßes Wohnen

Architektur

Wohnen ist für jeden von uns ein existentielles Grundbedürfnis. Doch wie kann dieses gestillt werden, wenn der Wohnraum zunehmend knapp wird und Mieten sowie Immobilienpreise infolgedessen immer weiter ansteigen? Die Antwort darauf darf nicht nur sein, neue Gebäude und Wohnungen zu bauen. Vielmehr müssen sich Konzepte etablieren, die eine ganzheitliche Betrachtungsweise auszeichnet – in denen das Morgen bereits heute mitgedacht wird. Neben Wohnraum spielen hier Aspekte wie Nachhaltigkeit, Demographie und Lebensqualität eine entscheidende Rolle.

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Zur Landesvertreterversammlung der Architektenkammer am 24. November in Nürtingen kam die dritte Ausgabe zum Thema "bezahlbar bauen und wohnen" heraus. Die Bezahlbarkeit von Wohnraum ist eine existenzielle Frage für jeden Betroffenen. Und damit ein Problem von größter sozialer Sprengkraft. Konzept 3 enthält Beispiele, wie bereits bezahlbarer Wohnraum geschaffen wurde. Die Vielfalt der präsentierten Objekte zeigt: Es gibt keine Generallösung – dafür sind die Rahmenbedingungen in Baden-Württembergs Städten, Gemeinden und Kommunen zu verschieden. Gleichzeitig ist die Vielfalt auch eine Chance – sie inspiriert.

Ausgabe 3|2017: bezahlbar bauen und wohnen
Ausgabe 2|2017: Wie geht Nachbarschaft?
Ausgabe 1|2017: Kommunale Beispiele mit Zukunft

Print-Exemplare werden auf Anfrage (medien spamgeschützt @ spamgeschützt akbw.de) kostenlos per Post zugeschickt.

Mit unserer Publikationsreihe "KONZEPT – Arbeitshefte für zeitgemäßes Wohnen" nehmen wir die Anregungen von Ministeriumseite auf, die politische Debatte sachlich zu hinterlegen. Die erste Ausgabe von KONZEPT ist am 8. Mai 2017, einem Sitzungstermin der Wohnraum-Allianz, erschienen. Auch die Architektenkammer Baden-Württemberg gehört dem von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut initiierten Bündnis an.

Vorausgegangen ist eine intensive Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Städtetag, dem Verband der Wohnungswirtschaft, Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche, den Bausparkassen, dem Mieterbund sowie mit Abgeordneten der Landtagsfraktionen. Denn wir alle stehen gemeinsam in der Verantwortung, zeitgemäßen, passenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Jede Ausgabe unserer Reihe widmet sich dabei einem Schwerpunktthema und zeigt erfolgreiche Umsetzungen und Ideen aus der Praxis, kombiniert mit Hintergrundinformationen, Erfahrungen und Meinungen renommierter Experten. Nach kommunalen Wohn-Modellen in der Erstausgabe werden Quartiere und Nachbarschaft, bezahlbares Wohnen und Flächennutzung Themen weiterer Ausgaben sein.

Mit KONZEPT richten wir uns an alle Wohnbaupartner auf kommunaler und landesweiter Ebene, an Bauträger, Investoren und Architekten. Wir wollen bewusst nicht nur informieren, sondern auch einen möglichst praktischen Beitrag für die Weiterentwicklung von deren Projekten in der Region leisten.

Das Konzept hinter KONZEPT

Es gibt ganz unterschiedliche Herangehensweisen und Umsetzungsmöglichkeiten für zukunftsorientierte Wohnformen. Stellvertretend dafür rücken wir in der Publikationsreihe KONZEPT einzelne Beispiele in den Vordergrund. Sie sollen als Leitfaden dienen, eigene Problemstellungen rund um das komplexe Thema Wohnen zu lösen. Bei diesem kommt Architektinnen und Architekten eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu. Der Schweizer Architekt und Stadtplaner Patrick Gmür schreibt dazu im ersten Heft: "Wir sind nicht nur Dienstleister für die optimierten Umsetzungswünsche von Bauherrschaften, Investoren oder öffentlichen Hand. Es muss auch zu unserem Berufsethos gehören, dass wir uns nicht nur für gute Architektur und guten Städtebau, sondern auch für unsere Umwelt und unsere Lebensqualität einsetzen."

Wohnungsbau-KONZEPTe gesucht


Für die nächsten Ausgaben von "KONZEPT – Arbeitshefte für zeitgemäßes Wohnen" sind wir auf der Suche nach realisierten Wohnungsbau-KONZEPTen, die noch nicht (so oft) veröffentlicht worden sind. Haben Sie Ideen? Unterstützen Sie uns!

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Markus Müller / 18.12.2017

Ihre Ansprechpartner

Markus Müller

Markus Müller
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