Den persönlichen Lebensraum individuell gestalten

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Prämiert beim Auszeichnungsverfahren Beispielhaftes Bauen: Wohnhaus in Spaichingen, Spaichingen; Architektin: Karin Nieß, Spaichingen;
Foto: Wolf-Dieter Gericke

Es gibt viele rationale Gründe, die für den Bau eines eigenen Hauses sprechen. Aber wohl niemand baut ausschließlich ihretwegen. Neben Vermögensbildung oder Altersabsicherung bedeutet Bauen für die meisten Menschen ganz besonders auch eines: die großartige Möglichkeit, den persönlichen Lebensraum nach eigenen individuellen Vorstellungen zu gestalten und damit ein Stück von sich selbst zu verwirklichen.

Verständlich also, dass viele Hausbesitzer sich später gern an die spannende schöpferische Zeit erinnern, als noch jede Idee denkbar und nichts festgeschrieben war, bis auf vielleicht die Unterschrift auf dem Kaufvertrag für das Baugrundstück.

Fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Bauherr und Architekt

Diese Zeit gilt es intensiv zu nutzen. Vor allem auch, um alte Lebensgewohnheiten zu überdenken und mögliche neue Wohnformen mit der Familie und Freunden zu diskutieren. Und je früher dabei ein Architekt oder eine Architektin mit am Tisch sitzt, desto besser.

Der Architekt nimmt nicht nur aufmerksam die Wünsche an das neue Zuhause auf, sondern spielt auch die unterschiedlichsten Realisierungsvarianten durch. Und selbst wenn das finanzielle Polster ähnlich schmal wie das Grundstück sein sollte, kann er zeigen, wie man auch hier noch mit Kreativität und Sachverstand ein überraschend großzügiges Haus baut. Ein Haus in jedem Fall, das nicht als Massenprodukt, sondern als Persönlichkeit in seiner Straße steht und von der Individualität seiner Bewohner erzählt.

Kostenfaktoren beherrschen

Egal, ob man ein neues Haus bauen oder ein älteres Haus kaufen und modernisieren möchte – in keiner anderen Bauphase lässt sich zusammen mit einem erfahrenen Architekten oder einer erfahrenen Architektin so viel Geld einsparen wie in der Planungszeit. Beispielsweise durch einen klaren nutzerorientierten Grundriss, der nur mit wenigen Trennwänden auskommt. Oder etwa durch einen einfachen kompakten Baukörper, der auf unnötig gestaffelte Fassaden oder aufwendig strukturierte Dachlandschaften verzichtet.

Eine gute Investition stellt der gezielte Einsatz natürlicher Bau- und Ausbaumaterialien wie Holz, Naturstein, Sisal, Linoleum dar. Sie sind ökologisch verträglich, gesundheitlich unbedenklich und oft sogar die ästhetisch befriedigenderen Lösungen.

Durch geschickte Ausnutzung natürlicher Ressourcen und Berücksichtigung neuer Energietechniken können darüber hinaus Fehlinvestitionen in überdimensionierte Heizungs- oder Klimaanlagen vermieden, aber auch spätere Ausgaben für Energie niedrig gehalten werden. So ist es sinnvoll, in der Planung für jeden Standort individuell die Sonneneinstrahlung zu berücksichtigen und mit energiespeichernden Materialien und isolierenden Fassaden abzustimmen.

Anwalt des Bauherrn: der „Freie Architekt" und die „Freie Architektin“

Wie viel Freude das eigene Haus später einmal machen wird, aber auch wie viel es unter dem Strich und in der langfristigen Nutzung kosten wird, kann man vor allem in der Planungszeit mit einer Summe vernünftiger Entscheidungen beeinflussen. Als Treuhänder und Anwalt im Bauvorgang unterstützt der Freie Architekt den Bauherrn dabei neutral und unabhängig, begleitet die Auswahl der beteiligten Fachbetriebe, prüft deren Angebote und überwacht die Ausführungen hinsichtlich Terminen, Qualität und Kosten. Damit ist ein wichtiges Prinzip beim Bauen erfüllt: die eindeutige Trennung von Planung und Ausführung.

Baugewerblich tätige "Architekten"

Im Unterschied zu diesen zuletzt beschriebenen Leistungen der "Freien Architekten" zeigt die Berufsbezeichnung "Architekt" bzw. "Architektin" an, dass über die Ausübung des Architektenberufs hinaus noch eine gewerbliche Betätigung im Baubereich besteht, z. B. als Baustoffhersteller oder -händler, Inhaber eines Handwerkbetriebs, Bauunternehmer, Bauträger o.ä.. Der baugewerblich tätige Architekt bietet dem Bauherrn damit weitere Kenntnisse und verknüpfte Leistungen aus seinem Gewerbe. Er muss den Bauherrn aber ausdrücklich auf diese Verbindung hinweisen, da er wegen seiner eigenen wirtschaftlichen Interessen nicht mehr uneingeschränkt als Sachwalter des Bauherrn anzusehen ist.

Sicherheit durch gesetzlich geregeltes Honorar

Das Architektenhonorar ist gesetzlich geregelt: Gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) setzt es sich nach dem Umfang der Architektenleistung, den anrechenbaren Baukosten und der Schwierigkeit der Bauaufgabe fest. In jeder Phase des Bauens sind Leistung und Honorar des Architekten für den Bauherrn klar und transparent. Da alle Architekten auf derselben Honorarbasis arbeiten, bieten sie ihre Leistung somit nicht im Preis-, sondern einzig im Qualitätswettbewerb an. Was schließlich jedem Bauherrn zugute kommt, der mit einem Architekten oder einer Architektin baut.

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Rückfragen / 26.01.2012

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