Serielles und modulares Bauen

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Zwei der neun Bieter, die bei dem ersten europaweiten Ausschreibungsverfahren für serielles und modulares Bauen den Zuschlag erhalten haben, stammen aus Baden-Württemberg.

Die Architektenkammer gratuliert den Büros AH Aktivhaus sowie Hullak Rannow Architekten zu diesem großen Erfolg. "Mit ihrem planerischen Know-how liefern sie gute Ideen auf dem schwierigen Weg, zügig zu bezahlbarem und qualitätvollem Wohnraum zu kommen", urteilt Präsident Markus Müller. "Doch wird der Städtebau zum Lackmustest für die Projekte", gibt er zu bedenken. Denn bei den Entwürfen müsse sich erst noch zeigen, wie schnell passende Grundstücke für Wohnhäuser dieser Art zu finden sind und wie sie sich in vorhandene Quartiersstrukturen einbinden lassen.

Dr. Fred Gresens, Mitglied des Vorstands der Architektenkammer und Vorstandsvorsitzender der Mittelbadischen Baugenossenschaft GEMIBAU, ergänzt: "Auch wenn wir das serielle Bauen leicht kritisch sehen, müssen wir alle Mittel ausschöpfen, sofern sie Fortschritte im Wohnungsbau versprechen." Eine besondere Herausforderung liegt für ihn auch darin, Quartiere alters- und generationengerecht zu gestalten.

 

Weitere Informationen zu dem europaweiten Wettbewerb "Serielles und modulares Bauen" finden sich hier.

Claudia Knodel / 30.05.2018