Die EnEV in Planung und Anwendung für Gebäude

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Bildquelle: Aik Architektinnen

Jutta Steinbrecher, Architektin vom Zentrum für Umweltbewusstes Bauen an der Universität in Kassel referierte, in den Räumen des Architekturschaufensters in Karlsruhe, vor vollem Haus.

Seit dem 1.1.2016 muss gemäß der EnEV 2016 bei Neubauten im Wohnungsbau 25 v. H. weniger Einsatz von Primärenergie als bei der EnEV 2013 erfüllt werden. Gefördert werden nur Projekte, die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. Diese Art der Förderung soll Anreize schaffen. Einflussfaktoren und Stellschrauben für die Planung und Ausführung wurden vorgestellt, um mit Fachingenieur*innen kompetent zu kommunizieren. Ein umfangreiches Manuskript begleitete den spannenden Vortrag. Exemplarische Berechnungen wurden anhand von Beispielen nachvollzogen und Fragen wurden von der Referentin direkt und präzise beantwortet.

Bildquelle: Aik Architektinnen

Einige Stichworte aus dem Seminar:

  • energieeffizient bauen
    beim Bauen im Bestand nur den umzubauenden Teil berechnen
    Anlagentechnik ausnutzen, exakte Angaben der einzubauenden Teile in die Berechnungen einsetzen
    wenn es knapp an die Grenzwerte geht, Wärmebrücken einzeln berechnen
    PV-Anlage ist beim Referenzgebäude nicht beinhaltet
    erneuerbare Energien nutzen
    Blower Door Test obligatorisch
    Ausnahmen bei Denkmälern 
Bildquelle: Aik Architektinnen (v.l.): Barbara Friedrich, Referentin Jutta Steinbrecher, Susanne Böhm

Das Format der Veranstaltung wurde von den Teilnehmerinnen sehr gut bewertet. Seminarinhalt (drei anerkannte Fortbildungsstundender Architektenkammer Baden-Württemberg), Ankunft und Pausen mit Bewirtung erzeugten am Freitagnachmittag eine entspannte Atmosphäre. An einer Wiederholung, Weiterführung und Vertiefung des Themas sind viele Kolleginnen interessiert. Jutta Steinbrecher werden wir gerne wieder einladen.

Barbara Friedrich / 24.04.2017

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