Anbau eines neuen Schulgebäudes (Außenstelle Konrad-Biesalski-Schule) an eine bestehende Grundschule mit gemeinsamer Mensa und barrierefreiem Zugang
Neubau/Bauherr
Reha-Südwest Ostwürttemberg Hohenlohe gGmbH, Wört
Objektbeschreibung
Architektur: Architekturbüro Helmle, Ellwangen
Aus der Kooperation der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) und der Konrad-Biesalski-Schule (KBS) ist ein modellhaftes inklusives Bildungshaus entstanden: Die Vernetzung räumlich verbundener, offener Kooperationsklassen ist möglich. Es wurden Lerninseln für Gruppenarbeit und zur Kommunikation, mit unterschiedlichen Raumatmosphären geschaffen. Die Mensa ist gemeinsamer Treffpunkt. Der Neubau stellt sich selbstbewusst an die Seite der ALS und leistet einen Beitrag zur Stadtentwicklung "Kreuzberg" mit gestalterisch und konstruktiv ansprechender Qualität in städtebaulich diffuser Umgebung, sowie einen Beitrag zum förderlichen Umfeld für soziales Miteinander und zum kulturellen Leben.
Begründung der Jury
Das modellhafte Bildungshaus des Planungsbüros Helmle Architekten, steht symbolisch neben dem Schulbestand und verdeutlicht das Konzept: die Kooperation und Inklusion zweier unterschiedlicher Schulen. Dies wird durch die räumlich verbundenen und offenen Räume, aber auch die Materialwahl und Farbgebung deutlich, die sich durch das gesamte Gebäude zieht. Die Nutzbarkeit ist bis nach außen hin sichtbar und trägt die Idee des Zusammenlernens über die Schulgrenzen hinaus. Der Schulbau gibt an seinem Standort einen wichtigen Impuls sowohl für die Menschen als auch für die Architektur und ist somit ein wichtiger Baustein unserer Baukultur.
Weitere Beteiligte
Projektmanagement: Planungswerkstatt Karlsruhe, Wilfried Sambel, Pfinztal Tragwerksplanung: Ingenieurbüro für Bauwesen Gentner, Aalen-Ebnat Elektrotechnik: Ingenieurbüro für Elektrotechnik Göggerle, Crailsheim Haustechnik: Ingenieurbüro für Gebäudetechnik Martin Müller, Westhausen Landschaftsplanung: Ute Grüber, Freie Garten- und Landschaftsarchitektin, Waiblingen