Sanierung Turnhalle Eichendorffschule
Eichendorffstraße 1
78166 Donaueschingen
Architektur/Stadtplanung
gäbele & raufer architekten BDA, Lukas Gäbele, Tanja Raufer, Philipp Streit, Donaueschingen
gäbele & raufer architekten BDA, Lukas Gäbele, Tanja Raufer, Philipp Streit, Donaueschingen
Bauherrschaft
Stadt Donaueschingen, vertreten durch Oberbürgermeister Erik Pauly; Christian Unkel, Leiter Hochbauamt
Stadt Donaueschingen, vertreten durch Oberbürgermeister Erik Pauly; Christian Unkel, Leiter Hochbauamt
Fertigstellung
2021
2021
Begründung der Jury
Die Turnhalle der Eichendorffschule wurde bezüglich ihres Baujahrs und die damals verwendeten Materialien, Sichtbeton und Holz, umsichtig und doch sehr zeitgemäß saniert. Beispielhaft einfach wurden die notwendigen Verbesserungen der Wärmedämmung und der Akustik in die vorhandene Struktur eingefügt. Die Gestaltung des Innenraums mit heimischen und nachhaltigen Baustoffen erfolgte mit den großformatigen Zitaten von Otl Aichers Piktogrammen der Olympiade '72 funkionsbezogen und identitätsstiftend.
Objektbeschreibung
1972 – dem Jahr der Olympischen Spiele in München – wurde die Turnhalle der Eichendorffschule Donaueschingen ihrer Bestimmung übergeben. Die 48 Jahre bis zur ersten grundlegenden Sanierung haben entsprechende Spuren hinterlassen. Der energetische Standard der 1970er Jahre waren der Entscheidung zur Sanierung nicht minder förderlich.
Heute, 2021 lässt die Halle, sowohl in energetischer Hinsicht als auch bei der Verwendung von nachwachsenden und CO₂-neutralen Baustoffen keine Wünsche offen: Für den Sportboden wurde Leinöl, Holzmehl, Kalkstein, Harz und Jute verwendet – also Linoleum.
Die Wände und die Decken sind mit Lamellen aus heimischer Tanne und Fichte verkleidet. Für den Schall- und Wärmeschutz sind Holzfaser-Produkte zuständig. Die Verwendung unbehandelter und natürlicher Materialien ermöglicht die Haustechnik auf ein Minimum zu reduzieren und gibt dem Raum eine angenehme Atmosphäre. Die Signaletik übernehmen Piktogramme, entworfen von Otl Aicher für die Olympiade in München – 1972.
Heute, 2021 lässt die Halle, sowohl in energetischer Hinsicht als auch bei der Verwendung von nachwachsenden und CO₂-neutralen Baustoffen keine Wünsche offen: Für den Sportboden wurde Leinöl, Holzmehl, Kalkstein, Harz und Jute verwendet – also Linoleum.
Die Wände und die Decken sind mit Lamellen aus heimischer Tanne und Fichte verkleidet. Für den Schall- und Wärmeschutz sind Holzfaser-Produkte zuständig. Die Verwendung unbehandelter und natürlicher Materialien ermöglicht die Haustechnik auf ein Minimum zu reduzieren und gibt dem Raum eine angenehme Atmosphäre. Die Signaletik übernehmen Piktogramme, entworfen von Otl Aicher für die Olympiade in München – 1972.
