Ein weiteres wichtiges Beispiel für eine in Freiburg entstandene Organisation ist das Mietshäuser Syndikat. Seine Wurzeln liegen auf dem Freiburger Grether-Areal, wo die Idee einer selbstverwalteten Genossenschaft zum Reallabor wurde. Mittlerweile wurden in ganz Deutschland 207 Projekte durch das Mietshäuser Syndikat begleitet und unterstützt. Die Zahl der Anfragen von Gruppen, die diesen Weg beschreiten möchten, wächst stetig. Hier, auf dem Grether-Areal, beginnt unser Rundgang durch die Freiburger Baugenossenschaftsszene.
Im Vauban wurden vor 30 Jahren nicht nur Baugruppen gegründet, sondern auch die Baugenossenschaft „Genova“ ins Leben gerufen, die bereits 73 Wohnungen realisiert hat – ein Projekt, das wir ebenfalls besuchen werden.
Besichtigung um 14:00 Uhr.
Wohngenossenschaft LifeLab e.V. mit Gewerbeeinheiten Fred-Mayer-Straße, Freiburg
In Planung
B: Dachgenossenschaft Wohnen für Alle eG, Freiburg A: Planwirkstatt Karin und Ralf Vogel, Stutensee-Spöck
Wohngenossenschaft Wohnprojekt Wolke e.V. mit Senioren-WG und Quartiersräumen im Erdgeschoss Fred-Mayer-Straße Freiburg-Kleineschholz
In Planung
B: Dachgenossenschaft Wohnen für Alle eG, Freiburg A: bureau VOGELSANG Architekten BDA, Freiburg
Es zeigt sich deutlich: Baugenossenschaften sind langfristig sowohl für die Stadt als auch für die Mieter vorteilhaft, da sie Wohnraum dem Markt entziehen und stabile, moderate Mieten gewährleisten. Daher ist es sehr positiv zu bewerten, dass Bürgermeister Martin Horn vorgeschlagen hat, das neue Baugebiet „Klein Eschholz“ exklusiv für Genossenschaften zu reservieren. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen stehen genossenschaftliche Projekte jedoch vor großen Hürden. Auch die Förderung durch das Land Baden-Württemberg sollte intensiviert werden, um die Grundlagen dieser gemeinnützigen Initiativen zu stärken.
Hinweis: Von der Veranstaltung wird Bildmaterial erstellt. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass gegebenenfalls Fotos oder Filme veröffentlicht werden, auf denen Sie zu erkennen sind.“