Mit dem Potential des Vorhandenen setzt sich das Wohnprojekt mit zentralen Themen der gegenwärtigen Baukultur in der kleinstädtischen Region auseinander. Mittels Gebäude- und Flächenrecycling wird der lückenhafte Ortskern verdichtet und die Stadtstruktur repariert. Gleichzeitig wird ein identitätsprägendes Gebäude erhalten und als Zeugnis solidarischen und gemeinschaftlichen Lebens neuqualifiziert.
Das altes Kirchengemeindehaus von 1938, direkt am Marktplatz gelegen, wird mit einem angrenzenden vernachlässigten Parkplatz fusioniert. Durch die Sanierung des Altbaus und die volumetrisch angemessene Ergänzung zweier Neubauflügel entsteht ein Mehrfamilienhaus, das sich mit seinem neuen architektonischen Ausdruck, seiner städtebaulichen Körnung und seinen Proportionen in die vorhandenen Parameter des Kontextes integriert.
Die 12 individuellen Wohnungen bieten ein breites Spektrum an Wohntypen und ermöglicht somit die Durchmischung unterschiedlicher Altersgruppen und Familienstrukturen.
Im Sinne von Re-Use und Weiterbauen wird eine Hybridkonstruktion entwickelt, deren Materialkonzept zirkulär, dauerhaft, wertig und regional ist.
Bauprojekt der aswohnbau im Ottmartal in Albstadt-Ebingen. Insgesamt sind in 6 Jahren 45 moderne Wohnungen in vier Gebäuden entstanden, die in überwiegender nachhaltiger Holzbauweise errichtet wurden; 33 der Wohnungen werden zudem vollständig regenerativ beheizt.
Der Baustoff Holz spart darüber hinaus bereits beim Bauen CO2 gegenüber herkömmlicher Betonbauweise ein und schafft zudem ein behagliches Wohnklima, welches bei den Mieterinnen und Mietern sehr gut ankommt. Drei der vier in Holzbauweise errichteten Neubauten im Ottmartal werden klimaneutral beheizt. Die Holzbauweise trägt darüber hinaus bereits beim Bau gegenüber herkömmlicher Betonbauweise deutlich zur Einsparung von Treibhausgasen bei.
Entwicklung einer Industriebrache in ein attraktives Wohnquartier – mit sowohl wirtschaftlichen als auch ökologischen Interessen. Es entstanden unterschiedliche Gebäudetypen (Laubengangerschließung, Atriumhaus, Zweispänner, Reihenhäuser) in einer neu aufgewerteten begrünten Umgebung.
B: Jetter Firmengruppe (Jetter Gebäudebau GmbH aus Rosenfeld
Beginn der Besichtigungen mit einer gemeinsamen Busfahrt. Startpunkt E-Center Balingen.
Im Umfeld sind Parkgelegenheiten vorhanden.
Um 14.00 Uhr beginnt die kostenlose Busfahrt zu den 3 Objekten. Beginnend mit dem 1. Projekt in Albstadt-Ebingen, dem 2. Projekt in Albstadt-Tailfingen und zurück nach Balingen mit dem 3. Projekt, um ca. 16.45 Uhr.
Ende der Veranstaltung ist ca.18.00 Uhr.
Nach Ende der Veranstaltung werden kleine Häppchen und Getränke in der Gewerbeeinheit des 3. Objekts serviert.
Organisation und Anmeldung
Kammergruppe Zollernalbkreis Karl-Eugen Maute, Freier Architekt Albstadt Anmeldung über: Karl- Eugen Maute
Hinweis: Von der Veranstaltung wird Bildmaterial erstellt. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass gegebenenfalls Fotos oder Filme veröffentlicht werden, auf denen Sie zu erkennen sind.