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Mediation im Planungs-, Bau- und Umweltbereich | 26291
Ausbildungslehrgang für die Tätigkeit als Mediator
Durch die wachsende Komplexität von Planungs- und Bauprozessen werden der konstruktive Umgang mit Konflikten und die zukunftsfähige Gestaltung von Zusammenarbeit immer wichtiger. Mediation ist dabei eine sehr effektive Methode: Die Beteiligten werden in ihrem gegenseitigen Verstehen und Verstandenwerden unterstützt und entwickeln durch die Herausarbeitung dessen, was ihnen jeweils wichtig ist, neue Handlungsspielräume und für alle akzeptable Regelungen. Mit der interessenorientierten Lösung eines Konflikts kann oft auch eine als sehr belastend empfundene Situation überwunden und eine persönliche Zufriedenheit zurückgewonnen werden.
Zielgruppe
Der Lehrgang richtet sich gleichermaßen an Interessenten, die als Mediator:innen tätig werden möchten sowie an diejenigen, die eine Ausbildung in kommunikativer Kompetenz und im konstruktiven Umgang mit herausfordernden Situationen und Konflikten suchen.
Zielsetzung
Lernziel des Lehrgangs ist die Fähigkeit zur Durchführung von Mediationsverfahren, aber auch der Erwerb neuer Kompetenzen beim Umgang mit Konflikten und in der Kommunikation bei Verhandlungen in eigenen Projekten, in anspruchsvollen Besprechungen, bei der Moderation von Konfliktgesprächen sowie im Führungsalltag beim Konfliktmanagement in eigenen Teams und zwischen Mitarbeitenden. Die Lehrgangsteilnehmer:innen werden befähigt, Mediationskompetenzen im eigenen beruflichen Umfeld, insbesondere in der Planungs- und Baubranche mit all ihren besonderen Herausforderungen, zu nutzen.
Inhalt
Planungs- und Bauprozesse sind meist nicht nur technisch, sondern auch kommunikativ hoch komplex und herausfordernd. Oft gibt es neben mehreren Protagonisten eine Vielzahl weiterer Beteiligter oder Betroffener. In der Folge ist es völlig normal, dass unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse aufeinandertreffen, die im Planungsverlauf berücksichtigt werden möchten. Nicht selten führt dies zu Konflikten und Rechtstreitigkeiten, was für alle Beteiligten belastend und für das Projekt wenig nützlich ist.
Eine professionelle und interessenbasierte Kommunikation ist daher eines der wichtigsten Werkzeuge zur Steigerung von Effizienz und Zufriedenheit und Mediation bzw. ein mediativer Kommunikationsstil eine hervorragende Methode: Die Beteiligten entwickeln durch die strukturierte Gesprächs- und Verhandlungsführung einer Mediatorin oder eines Mediators gemeinsame, tragfähige Lösungen. Durch die interessensorientierte Bearbeitung eines Konflikts überwinden die Parteien belastende Situationen, steigern ihre Zufriedenheit und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Effizienz und zum Erfolg eines gemeinsamen Projekts.
Themen
Grundlagen der Mediation | Kommunikation und Gesprächsführung in den Mediationsphasen | Prozesssteuerung durch die Phasen eines Mediationsverfahrens | Macht, Recht und Interessen in der Mediation | Mediation bei strittigen Geld-/Leistungsforderungen | Mediation bei großen und komplexen Projekten
Der Lehrgang findet in Kooperation mit der BayIKA, der AK Baden-Württemberg, der AK Hessen, der AK Berlin und der AK Niedersachsen statt.
Weitere Informationen über Ansprechpartner/in: Christine Gleixner, 089/139880-34, gleixner@byak.de

