Zentraler Omnibusbahnhof Mosbach
Neckarelzer Straße
74821 Mosbach
Architektengemeinschaft ZOB Mosbach Architekten Dorbath + Partner, Mosbach und Architektenbüro Jacoby + Partner, Mosbach
Große Kreisstadt Mosbach,, vertreten durch Oberbürgermeister Michael Jann
2005
Mitarbeiter bei Dorbath + Partner: Arnulf Bernhard, Horst Keller, Siegfried Sturm, Bernhard Scheuermann, Uwe Krück
Mitarbeiter bei Jacoby + Partner: Jürgen Jacoby, Sascha Jacoby, Karl Mildner, Leo Thont
Der Omnibusbahnhof, an der B 27 gelegen, ist von Westen her kommend der Auftakt zur Innenstadt und hat somit eine große städtebauliche Bedeutung.
Er ist der für die verkehrliche Infrastruktur der gesamten Stadt maßgebliche ‘Zentrale Omnibusbahnhof’ und verfügt über eine günstige fußläufige Anbindung an die Fußgängerzone bzw. den verkehrsberuhigten Bereich der Innenstadt.
Den städtebaulichen Raum entlang der B 27 gestaltet ein Grünband als verbindendes Element, das sich in Form einer Baumreihe über den eigentlichen Busbahnhof hinweg weiter stadteinwärts entwickelt.
Der in der Mitte angelegte zentrale Wartebereich ist wind- und wettergeschützt auf einer Höhe von 2,50 m überdacht. Darunter gelegen ist ein Massivbau mit Toilettenanlage und Vitrinen für Fahrgastinformationen. Rechts und links davon sind zwei verglaste Wartebereiche mit Sitzgelegenheiten. Weitere Sitzmöglichkeiten gibt es auf den als Sitzbank gestalteten Anprallschutzelementen vor den Stahlstützen.
Die Überdachung für die Haltestellen wird mit einer Höhe von 4,50 m den Bussen gerecht. Sie sind jeweils ca. 50 m lang und bieten je Fahrtrichtung drei Bussen eine Aufstellfläche. Dieser Bereich ermöglicht den Fahrgästen ein witterungsgeschütztes Ein- und Aussteigen.
Die Verbindung zwischen den Dachebenen ist mit Elementen aus farbigen Polykarbonatplatten ausgeführt. Verschiedene Orangetöne in unregelmäßigem Wechselspiel setzen dabei den farblichen Akzent. Durch die durchscheinende Wirkung dieses Materials erhöht sich die Transparenz des Bauwerkes und zugleich werden die einzelnen Bauteile differenziert.
Die ‘Lichtarchitektur’ sorgt für ein markantes auch in der Dunkelheit gut wahrnehmbares Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungs- und Identifikationswert.
