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Störungen im Bauablauf - Vertiefungswissen für den Alltag in der Bauüberwachung | 263023
Methoden und Verfahren zur Sicherstellung eines möglichst ungestörten Bauablaufs
Die Beherrschung der baubetrieblichen und rechtlichen Grundlagen stellt in der Praxis für die Bauleitung eine wesentliche Grundlage dar, um Störungen im Bauablauf zu bewältigen. Wer die Grundlagen beherrscht, argumentiert sicherer und weniger emotional, eine Versachlichung des Diskurses ist die Folge und führt direkter zum Ziel.
Ziel dieses Abendseminares ist es, die bei Bauprojekten existierenden Probleme und Streitpunkte des gestörten Bauablaufes, mit den technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Abhängigkeiten untereinander, anhand von Beispielen besser verständlich zu machen und eine praktikable Umsetzung zu ermöglichen.
Themen:
- Werkvertrag, Kalkulation, Bauzeitenplan als Grundlage eines Projektes
- Praxisbeispiele zu Störungen im Bauablauf (z.B. verspäteter Vorunternehmer, mangelhafte Ausführungsplanung, geänderte oder zusätzliche Leistungen)
- Baubetriebliche Grundlagen bei Störungen im Bauablauf (Berechnung der Bauzeitverlängerung, Bestimmung der Mehrkosten)
- Rechtliche Grundlagen des gestörten Bauablaufs (Verlängerung der Ausführungsfrist, Ersatz der Mehrkosten)
- Vergütungs- und Schadensersatzansprüche gemäß VOB und BGB
- Allgemeine Hinweise zur Rolle der Bauleitung in Störungsfällen (Dokumentationspflicht, Abstimmung mit Bauherr, Hinzuziehen eines Anwaltes für Baurecht)
Das Abendseminar richtet sich an Architekt:innen der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur mit Erfahrung in der LPH 8.
Referent:in
- Dipl.-Ing. Elmar Schaugg, Architekt, Kressbronn

