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Die 52. LVV in Heilbronn stimmte der Vorlage des Landesvorstands mit überwältigender Mehrheit zu – als Zeichen der Kammer, dass bestimmte Überzeugungen nicht verhandelbar sind wie Integrität gegenüber Auftraggebern und Kollegen, aber auch die Notwendigkeit verantwortungsvollen, nachhaltigen Handelns. Die Berufsordnung zu ergänzen, wie von Architects4Future angeregt, war verworfen worden. Das Kompetenzteam Kammer orientierte sich bei der Erarbeitung u. a. am „Architect Code“ des britischen Architects Registration Boards, in dem es heißt: „Professionalität bedeutet mehr als nur technische Kompetenz – sie umfasst auch ein Engagement für ethische Entscheidungen, Verantwortung und die verantwortungsvolle Ausübung beruflicher Urteilsfähigkeit.“ Der Abstimmung ging eine Diskussion voraus, in der gefragt wurde, ob solche „Selbstvergewisserung“ opportun ist. Einzelne wandten sich gegen ein „Glaubensbekenntnis“. Andere wiederum lobten ausdrücklich die „Klarheit“ der Formulierungen. „Es wird von uns erwartet, dass wir eine Haltung einnehmen“, so der Stuttgarter Bezirksvorsitzende Markus Weismann. Das „Wir“ stehe für Gemeinsamkeit und Diversität, so Vizepräsidentin Prof. Susanne Dürr. Das Ethos-Leitbild ist ausdrücklich als „Selbstverpflichtung, hinter der sich die Mitglieder der AKBW versammeln“, formuliert. Es soll künftig allen Neumitgliedern zugehen.