Architektinnen? Zu wenig sichtbar! Wie verändern? Durch Vernetzen, Festivals, Publikationen, Preise, Rolemodels – und Veranstaltungen wie die im Haus der Architektinnen und Architekten, sagt Ursula Schwitalla, Herausgeberin des Buches „Frauen in der Architektur“. Die Kunsthistorikerin hält den „Mythos des genialen Architekten-Genies, das allein denkt, entwirft und baut“, für noch immer weit verbreitet, während Frauen die Teamleistung in Büros unterstrichen. 420 Interessierte verfolgten ihren Vortag bei der hybriden Online-Veranstaltung des Netzwerkes Architektinnen in der Kammer (auf dem Podium: Odile Laufner und Ines Wiedemann vom Netzwerk Architektinnen in der Kammer sowie Referentin Ursula Schwitalla). Schwitalla, die in Tübingen die Veranstaltungsreihe Architektur Heute verantwortet, initiiert derzeit eine Vereinsgründung mit dem Ziel, einen Diversity-orientierten Architektur-Preis zu vergeben – an Frauen.