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ArchitekturZeit 2025 in Karlsruhe: frische Ideen, wertvolle Impulse, neue Begegnungen.
Neun Tage feierte Karlsruhe die Architektur-inspirierende Begegnungen an vielen Orten in der ganzen Stadt - mit Perspektiven für Fachpubli- kum und interessierte Laien. Das Design der blauen Plakate und Flyer, die den Weg zu den Festival-Veranstaltungen Wiesen, ging aus einem Studierendenwettbewerb hervor..,Die Stärke der ArchitekturZeit war die Neuent- deckung der eigenen Stadt. Beim Stadtspazier- gang mit Steffen de Rudder blickten die Teil- nehmen den - die Karlsruhe gut zu kennen glaubten - durch die Brille des Stadtforschers auf die Straßen und Plätze und entdeckten dabei ganz neue Qualitäten, aber vielleicht auch Probleme." Stefanie Lampe, Architektur- schaufenster
Den generationsübergreifenden Ansatz verdeutlichten unzählige Fingerabdrücke auf dem Architektur-Schaufenster, das den Blick freigab auf über 40 herrlich bunte und vielfältige Brücken, die bei OSCAR, dem Trinationalen Schülerwettbewerb im Architekturmodellbau entstanden sind. Für die „Brücke der Freund schaft" wurde einer 3. Klasse mit Lebensfreude, Originalität und Leidenschaft ein erster Preis zugesprochen. Vielen Dank für den tollen Wettbewerb und die gute und freundliche Organisation und die Preisverleihung mit Herz."Birgit Mayer, Lehrerin
Verborgene Stadträume werden analysiert und in Experimentierfelder der „Essbaren Stadt" umgewandel.
Dass Forschungsergebnisse wertvolle Ideengeber für konkrete Projekte sein können, wurde mehrfach deutlich: Bei der Abschieds- vorlesung der Professoren Meinrad Morger und Ludwig Wappner an der Fakultät für Architektur, bei Seminaren und Führungen am KIT wie auch bei der Vorstellung traditioneller Holzver- bindungen im ASF und den Vorträgen der neuen BOA-Mitglieder.
Die Freunde unter der Brücke - erster Platz beim Schülermodellbau-Wettbewerb OSCAR.
„Im Seminar in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Internationalen Städtebau (ISTBJ und den Urbanen Gärten Karlsruhe entstanden in nur wenigen Tagen mutige, gemeinschaftlich gedachte Ideen für eine essbare Stadt- Impulse aus jungen Köpfen, die den Stadtraum neu lesen und weiterdenken lassen. Es war eine große Freude, diese Konzepte zu entwickeln, und es bleibt enorm reizvoll, sie im nächsten Schritt auch im 1:1-Maßstab weiterzuverfolgen und so greifbar im Stadtraum zu verankern."Nima Magh_soudi, StadtplanerDie Zusammenarbeit mit der Kommune Modena/ltalien im Rahmen der UNESCO Creative Cities of Media Arts generierte überregionale Aufmerksamkeit- nicht nur für die Eröffnung in der beeindruckenden Kulisse des Fasanenschlösschens. Hier stellten sich Vertreterinnen und Vertreter von AKBW, KIT, Stadt Karlsruhe, Gestaltungsbeirat, Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen sowie Gesprächspartner:innen aus Modena den Fragen von Jonas Maizahn, dem Kurator des Festivals.
.,Die Ausstellung Encounter Trees-Modena x Karlsruhe hatte das Ziel, neue Perspektiven auf das Verhältniss zwischen Mensch, Natur und Gestaltung zu eröffnen - und zugleich einen Raum für Vermittlung und Begegnung zu schaffen. Umso mehr hat es mich gefreut, dass es auf so besondere Weise gelungen ist, das Areal rund um das Fasanenschlösschen durch Ausstellung, gemeinsame Rundgänge und interaktive Workshops zu aktivieren. So konnte ein lebendiger Dialog über Architektur und Gesellschaft entstehen, der Stadtgestalter:innen ebenso wie vielfältige Akteur:innen unserer Stadtgesellschaft zusammengebracht hat."Katharina Oertel, Architektin und KuratorinEine gelungene Kombination aus Vortrag, Film und farbenfrohen Cocktails bot die Filmvorführung von „E.1027 Eileen Gray und das Haus am Meer" in der Kinemathek. Das Haus und dessen Farben erläuterte Dr. Katrin Trautwein, ktCOLOR Zürich. Auch der Tag der Architektur am 28.6. war eingebettet in die ArchitekturZeit: Die Radtour endete mit Kurzvortrag, Kabarett und einer Pop-Up Bar im Nymphengarten.Die ArchitekturZeit2025 zeigte: Karlsruhe denkt Architektur neu - nachhaltig, verantwortungsbewusst und mit Blick auf die Zukunft."Simon Joa, Vorsitzender der Kammergruppe Karlsruhe-StadtDer Bestand und seine intelligente Weiter- und Umnutzung stand auch im Zentrum des Vortrags von Martin Fröhlich, AFF Architekten im feco-forum. Seine Botschaft: In einer Welt der Klimakrise müssen wir einen grundlegend neuen Umgang mit unseren Ressourcen etablieren und pflegen. Bestandsarchitektur sei nicht nur ökologisch sinn-, sondern auch kulturell wertvoll. Sie bewahre Geschichte und schreibe sie fort. Die Architektin Regine Leibinger erinnerte beim Festvortrag am KIT an die Industriebauten von EgonEiermann und Fritz Haller. Sie ermutigte die Studierenden mit der Aussage, dass das Gestalten von gelungenen Räumen trotz KI immer den Architekturschaffenden vorbehalten bleibe. Komplettiert wurde die ArchitekturZeit 2025 durch die Fotoausstellung Menschen in der Stadt im Architekturschaufenster sowie eine öffentliche Sitzung des Gestaltungsbeirats mit Vorstellung der Jungen Architektur Karlsruhe. Der Kammerbezirk Karlsruhe dankt allen Mitarbeitenden und Fördernden, die den gelungenen Dialog zwischen Architektinnen, Planer:innen und Bürger:innen ermöglichten.
.,Architektur prägt das Leben und wir sind die Akteure." Barbara Friedrich, ArchitektinSUSANNE BOHM
Das Haus am Meer von Eileen Gray wurde in Film und Vertrag unter dem Fakus „Farbe" analysiert, hier: Vertrag von Dr. Kathrin Trautwein.
Neues Leben eingehaucht: Die verwitterten Holzbalken des temporären Pavillons der AZ 2001 kamen im Nymphengarten als Baumaterial für Bar, Sitzmöbel und Leuchtelemente zum Einsatz.
Dipl.-Ing. (FH) Andreas GrubeFreier Architekt BDA
Dipl.-Ing. (FH) Thomas SchrammArchitekt
OSCARAlle Ergebnisse und Jurytexte zu OSCAR sind unter:www.m-ea.eu- Unsere Projekte- Bildung und Vermittlung- Schüler"innenwettbewerb