Willkommen in der Kammer! Auch in diesem Jahr lud die Architektenkammer Baden-Württemberg (AKBW) im Kammerbezirk Karlsruhe, ihre neuen Mitglieder zu einer gemeinsamen Begrüßungsveranstaltung ein.
Im Jahreszeitraum bis September 2026 verzeichnete der Kammerbezirk insgesamt 120 neue bzw. umgetragene Mitglieder. Fast 20 neu eingetragene Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Landschaftsarchitekt:innen und Innenarchitekt:innen folgten der Einladung auf den Alten Schlachthof in Karlsruhe.
Den Auftakt bildete eine Führung über das Gelände, bei der die Entstehungsgeschichte des Areals ebenso im Mittelpunkt stand wie Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Baumaßnahmen. Oliver Tanck, Architekt und mit dem Büro fluidlab auf dem Gelände ansässig, öffnete den Teilnehmenden die Türen zu ausgewählten Gebäuden und gab spannende Einblicke in die bauliche Entwicklung des ehemaligen Schlachthofs. Auch ehrenamtlich Engagierte und Vertreter:innen der Kammergruppen begleiteten die Führung und boten Gelegenheit zum ersten persönlichen Austausch.
Im Anschluss kamen die Teilnehmenden bei Getränken und einem kleinen Imbiss im Foyer des Tollhauses zusammen. Dort gaben die Bezirksvorsitzenden Andreas Grube und Thomas Schramm sowie Jacob Fink vom Netzwerk der Jungen Architekt:innen und Stadtplaner:innen (JunAS) Einblicke in die Arbeit der Kammer und ihre vielfältigen Möglichkeiten zur Mitgestaltung. Die Geschäftsführerin Stefanie Lampe informierte über das Architekturschaufenster.
Auch Hans Dieterle, Hauptgeschäftsführer der AKBW aus Stuttgart, stand für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Was macht die Kammer eigentlich – und wer ist sie? Welche Aufgaben übernehmen Haupt- und Ehrenamt? Was bietet die Kammer ihren Mitgliedern? Wie kann man sich selbst einbringen? Und welche Bedeutung hat das Versorgungswerk? Diese und weitere Fragen boten reichlich Gesprächsstoff und machten deutlich, wie vielfältig die Themen und Aufgaben rund um die Kammer sind.
Ein besonderer Moment war die persönliche Übergabe der AKBW-Bauhelme. Als Symbol für Zusammenhalt und gemeinschaftliches Engagement stehen sie für die Idee, die Andreas Grube betonte: „Die Kammer lebt von uns allen – also auch von euch neuen Mitgliedern!“ Zugleich ermunterte er die neuen Kolleg:innen, sich aktiv einzubringen, eigene Ideen zu äußern und die Arbeit der Kammer mitzugestalten.
Zum Ausklang ging es gemeinsam weiter zum Vortrag von Maud Caubet, der am selben Abend im Tollhaus im Rahmen der Architekturtage stattfand. Denn die Kammer lebt vom Mitmachen! Und dafür gibt es viele gute Gründe – spannende Begegnungen, fachlichen Austausch, neue Perspektiven und die Möglichkeit, die eigene Berufsvertretung aktiv mitzugestalten. Bauhelm und Fortbildungspunkte für Führung und Vortrag sind da nur ein Anfang.