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Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung trafen sich am Freitag, 20. März 2026, zahlreiche Interessierte zur Baustellen-Exkursion der Kammergruppe Rems-Murr-Kreis an der neuen Stadtbibliothek in Schorndorf. Schon die große Teilnehmerzahl zeigte: Das Interesse an diesem besonderen Projekt – und an den Veranstaltungen der Kammergruppe – ist ungebrochen.
Begrüßt wurden die Gäste von Oberbürgermeister Bernd Hornikel sowie von Moritz Seifert und Alexander Wahl für die Kammergruppe Rems-Murr-Kreis. Schnell wurde deutlich: Hier geht es nicht nur um eine Baustelle, sondern um ein Projekt, das die Stadt und ihre Baukultur nachhaltig prägen wird.
Den Auftakt machte Roger Gasperlin von der Ippolito Fleitz Group. In seinem Vortrag stellte er die Entwurfsplanung vor und gab spannende Einblicke in die konzeptionellen Überlegungen hinter der neuen Bibliothek. Besonders deutlich wurde, wie viel Sorgfalt und Kreativität in die Entwicklung eines Ortes fließen, der künftig weit mehr sein wird als nur ein Gebäude – nämlich ein lebendiger Treffpunkt für die Stadtgesellschaft.
Im Anschluss erläuterte Constanze Rödiger von a+b Architekten die Werkplanung. Dabei standen vor allem die anspruchsvolle Integration des Bestandsgebäudes, die statischen Rahmenbedingungen und deren bauliche Umsetzung im Mittelpunkt. Gerade diese Verbindung aus denkmalgerechtem Umgang und moderner Architektur machte die Komplexität des Projekts für die Teilnehmenden greifbar.
Wie ein solches Vorhaben schließlich auf der Baustelle Realität wird, zeigte Dominic Mayer von Schatz projectbau GmbH. Er berichtete anschaulich über die Koordination der Gewerke, den Bauablauf und die Einteilung der einzelnen Bauabschnitte. Auch die besonderen denkmalrechtlichen und statischen Anforderungen – und wie diese im laufenden Bauprozess umgesetzt werden – wurden ausführlich dargestellt.
Der Höhepunkt des Nachmittags war die anschließende Baustellenführung. Direkt vor Ort konnten die Teilnehmenden die zuvor vorgestellten Inhalte erleben, Fragen stellen und die verschiedenen Bauabschnitte aus nächster Nähe betrachten. Gerade die Verbindung aus Fachvorträgen und unmittelbarer Erfahrung machte den Reiz der Veranstaltung aus und sorgte für viele spannende Gespräche.
Beim abschließenden Get Together mit Fingerfood wurde die Gelegenheit intensiv genutzt, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und neue Perspektiven mitzunehmen. Der große Zuspruch und die lebendige Diskussion zeigten einmal mehr, wie wertvoll solche Formate für die regionale Fachöffentlichkeit sind.
„Treffpunkt Baustelle 2026“ hat eindrucksvoll gezeigt, wie spannend Baukultur erlebbar werden kann – fachlich fundiert, praxisnah und in angenehmer Atmosphäre. Wer dabei war, nimmt nicht nur interessante Einblicke mit, sondern vor allem Lust auf die nächsten Veranstaltungen der Kammergruppe Rems-Murr-Kreis.