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Bestand verstehen und zirkulär weiterentwickeln | 278421
Modul 2 des Qualifizierungsprogramms „Zirkuläres Bauen“ mit dem Fokus auf Bestandsgebäude
Dieses Vertiefungsmodul vermittelt Strategien zur Analyse und Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden im Sinne des zirkulären Bauens. Schwerpunkte liegen auf der praktischen Umsetzung von Variantenstudien und der Analyse von Optimierungspotenzialen im Bestand im Vergleich zu Neubauten in Bezug auf die vier Pfeiler der Nachhaltigeit: Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft und Baukultur. Ziel ist es, den Teilnehmenden die nötigen Werkzeuge und Argumente zu vermitteln, um fundierte Entscheidungen zu treffen und erfolgreiche Projekte im Bestand zu realisieren.
Das Qualifizierungsprogramm
Das Qualifizierungsprogramm „Zirkuläres Bauen“ vermittelt einen fundierten Einblick in die Methoden, Strategien und Prozesse des zirkulären Bauens und bereitet die Teilnehmenden darauf vor, die Prinzipien und Zielsetzungen des zirkulären Bauens in ihrer Bau-, Planungs- und Beratungspraxis erfolgreich umzusetzen. Insgesamt umfasst das Programm fünf Module, die einzeln buchbar sind und so eine flexible Teilnahme entsprechend individueller Schwerpunkte ermöglichen. Für ein ganzheitliches Verständnis des zirkulären Bauens wird dennoch empfohlen, an allen Modulen teilzunehmen.
Nach erfolgreicher Teilnahme an allen fünf Modulen des Qualifizierungsprogramms wird, zusätzlich zu den einzelnen Teilnahmebescheinigungen, ein Zertifikat ausgestellt.
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Ziele und Methoden
Aufbauend auf den Kenntnissen aus dem Grundlagenkurs (Modul 1) wird im Modul 2 der Fokus auf den Umgang mit Bestandsgebäuden gelegt. Expert:innen aus Praxis, Lehre und Forschung bieten einen Wissenstransfer auf Augenhöhe. Sie vermitteln in Vorträgen und Fragerunden fundiertes Fachwissen mit direktem Praxisbezug aus dem eigenen beruflichen Umfeld.
Umfang
16 Unterrichtsstunden (UStd)
Zielgruppe
Dieses Modul richtet sich an Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Architektur, Innen- oder Landschaftsarchitektur, der Stadtplanung, des Bauingenieurwesens, der TGA oder verwandte Disziplinen, Fach- und Führungskräfte der Baubranche und die interessierte Bauherrschaft.
Inhalt
Grundlagen des Bauen im Bestand und denkmalgeschützte Gebäude
Tragwerke im Bestand: Grundlagen, Analyse und Methoden
Rechtliche Grundlagen für das Bauen im Bestand
Praxisbeispiele von Umbauten mit unterschiedlichen Eingriffstiefen
Praxisbeispiele von Umbauten in historischer Bausubstanz
Praxisbeispiele von Variantenstudien
Prozesse und Projektentwicklung im Bestand
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Fachliche Leitung
Dipl.-Ing. Kerstin Müller, Architektin BSA, Gastprofessorin Zirkuläres Bauen am KIT, Zirkular GmbH, Basel
Referierende
Dr. Anette Busse, Architektin, Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe
Prof. Matthias Pfeifer, Prüfingenieur, ZPP Ingenieure, Bad Krozingen
Klara Jörg Architektin MArch, baubüro in situ, Zürich
Manfred Busch, Regierungsbaumeister, Baudirektor a.D., Landau
Michael Welle, Michael Welle Architektur GmbH, Offenburg
Céline Würtz, Architektin, Sutter³, Freiburg
ESF-Plus Fachkursförderung
Für diese Veranstaltung erhält das Institut Fortbildung Bau Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfonds Plus. Teilnehmende können eine Preisermäßigung in Höhe von derzeit 45% erhalten, sofern bestimmte, personenbezogene Fördervoraussetzungen erfüllt werden. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Förderbedingungen des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg. Weitere Informationen erhalten Sie unter ESF-Fachkursförderung.
Die Pilotierung des Qualifizierungsprogramms wurde finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. Gefördert im Rahmen der Strategiedialogs „Bezahlbares Wohnen und Innovatives Bauen“.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 24.02.2027.

